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Mystischer Steinkreis

Copyright by Multipla/Pixelio

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Hello everybody! Heute reisen wir ins wunderschöne England. Unser genaues Ziel ist die Grafschaft Wiltshire. Hier – ganz in der Nähe von Salisbury und circa 150 km von London entfernt – stehen systematisch angeordnete Steinkreise, die unsere Aufmerksamkeit erregen. Wir befinden uns an der Steinkreis-Anlage Stonehenge. Der Name Stonehenge stammt aus dem Altenglischen und bedeutet soviel wie “hängende” oder „aufgehängte“ Steine. Es besteht aus zwei Steinkreisen mit hohen, nahezu rechteckigen Pfeilersteinen, die jeweils mit Deckensteinen überbrückt sind und daher wie steinerne Eingangspforten wirken. Stonehenge ist entgegen weitverbreiteter Annahmen nicht von den Kelten erbaut worden, sondern wurde in der Jungsteinzeit errichtet und mindestens bis in die Bronzezeit aktiv genutzt. Im Jahr 1986 erklärte die UNESCO Stonehenge zum Weltkulturerbe.

Nun stehen wir genau vor dem sagenumwobenen Steinkreis namens Stonehenge. Es führt ein kleiner Weg um ihn herum, den die Besucher auf keinen Fall verlassen dürfen. Doch da wir nur in Gedanken hier sind, können wir in unserer Phantasie auch in das Innere des Kreises schreiten. Da soll mal jemand sagen, dass unsere kleinen literarischen Reisen keine Vorteile hätten! Wir setzen uns in die Mitte der Kultstätte, gehen in den Schneidersitz, breiten die Arme aus und versuchen die Magie dieses Ortes in uns aufzunehmen. Wofür es wohl vor 5000 Jahren gedient hat? Im Umkreis von Stonehenge wurden von Wissenschaftlern Aschereste von Feuerbestattungen gefunden, die zwischen 3030 und 2340 v. Chr. entstanden sind und deshalb vermutet man, dass dieser Ort eine Begräbnisstätte war. Aber dieser Steinkreis hat eine solche Ausstrahlung, dass wir uns sicher sind, dass er ein heiliger Ort ist. Und wir sind sicher: als die Kelten Stonehenge fanden (immerhin tausend Jahre nach dessen Entstehung), haben ihre Druiden es als Kultstätte genutzt und hier ihre Rituale abgehalten. Das ist wissenschaftlich zwar nicht belegt, aber die Vorstellung gefällt uns so gut, dass wir sie einfach so glauben.

Am 21. Juni eines jeden Jahres zeigt sich Stonehenge von einer ganz besonderen Seite. Denn an diesem Tag ist Midsommer – der Tag der Sommersonnenwende – und wenn die Sonne dann aufgeht, steigt sie direkt hinter dem 78 Meter vom Zentrum entfernten Fersenstein (engl.: heelstone) in die Höhe und ihre Strahlen wandern dann in gerader Linie in das Innere von Stonehenge. Das kann definitiv kein Zufall sein! Eines ist klar: die Erbauer von Stonehenge hatten gute astronomische Kenntnisse! Beeindruckt erheben wir uns aus unserem Schneidersitz, lassen diesen imposanten Platz noch einmal auf uns wirken und kehren dann zurück an unseren Computer. Stonehenge - it’s a kind og magic…

One Response to “Mystischer Steinkreis”

  1. on 16 Aug 2010 at 18:50Reise Club

    Stonehenge sollte jeder Grossbritannien-Urlauber auf seiner Reiseroute haben. It’s a kind og magic…passt da echt ganz gut !

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