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Wenn Haie sterben

Copyright by Sharkprotect.eu

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Sicherlich habt Ihr auch schon von der Film-Dokumentation Sharkwater gehört, die in einigen Kinos bereits gezeigt wurde und deren DVD inzwischen auch schon in den Läden erhältlich ist. Nein, Sharkwater sagt Euch nichts? Dann fasse ich mal kurz zusammen: Rob Stewart – Regisseur, Taucher, Fotograf und Meeresbiologe räumt mit den Vorurteilen auf, die Menschen gegenüber Haien haben und zeigt in seiner Hai-Dokumentation beeindruckende Bilder, die einem wirklich direkt ins Herz treffen. Der blutrünstige, menschenfressende Hai, den wir noch aus dem Filmklassiker „Der weiße Hai“ von Steven Spielberg kennen, wird als gefährlicher Mythos entlarvt. Denn nicht die Haie, sondern wir Menschen sind die „Schrecken der Meere“. In seinem bewegenden Film zeigt er die Schönheit des Meeres und welch zauberhafte Wesen Haie sind. Ganz entgegen dem weitverbreitenden Klischee erfährt der Zuschauer, dass Haie grundsätzlich friedliche Tiere sind, die definitiv KEINE Menschen fressen. Es ist sogar ganz anders: der Mensch bedroht den Hai. Die Haipopulation auf der ganzen Welt ist alleine in den letzten 50 Jahren um unglaubliche 90 Prozent geschrumpft. neben zauberhaften Unterwasserwelten erzählt Rob Stewart in seinem Film auch von der millionenschweren Hai-Großfischerei und dem Haifischflossenhandel. Blutige Bilder. Erschreckende Szenen. Aufrüttelnde Wahrheiten.

Aus diesem Grund möchte ich heute mit Euch eine Reise in die Unterwasserwelt unternehmen und Euch von den faszinierenden, mehrere Hundert Millionen Jahre alten Fischen - den Haien - begeistern. Wir reisen auf die größte unbewohnte Insel der Welt, nach Cocos Island bei Costa Rica. Die Insel und das sie umgebende Meer wurde 1997 zum Weltnaturerbe der UNESCO erklärt. Wir tauchen gleich ein in diese unbeschreibliche Unterwasserwelt. Staunend reißen wir die Augen auf: überall Haie und andere Wasserbewohner – wir wissen kaum, wo wir als erstes hinschauen sollen! Dort schwimmt eine riesige Schule Hammerhaie an uns vorbei, da vorne entdecken wir einen Galapagos-Hai, dann taucht weiter draußen plötzlich ein riesiger Walhai auf. Der ist bestimmt 10 Meter lang! Aber nicht nur Haie tummeln sich hier. Auch Muränen sind hier unterwegs, genauso wie Lobster und Rochen. Es ist einfach wunderschön…

Am Ende dieser wundervollen Fantasiereise durch das Meer möchte ich ein Zitat zum Thema “Haisterben durch Menschenhand” von Gerhard Wegner, Sharkproject e.V. anführen:
„Wenn es so weiter geht, und es wird so weiter gehen, wird es bald keine Haie mehr geben. Und das wird zu unübersehbaren Folgen führen, für das Ökosystem Meer und damit zu einer absoluten Katastrophe für die Menschheit.“

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