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Copyright by Grace3737/Flickr

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Im Jahre 1996 kam der Film Evita in die Kinos. In der Hauptrolle Madonna, die überzeugend das Leben von Eva Perón, der argentinischen Präsidentengattin und Vorkämpferin für die Rechte der sogenannten „Descamisados“ –der „Hemdlosen“, also der armen Bevölkerung des Landes eintrat. Und nun wollen wir in die Heimat Evitas reisen; nach Argentinien. Die Republik ist der zweitgrößte Staat Südamerikas und der achtgrößte der Welt. Uns zieht es heute in die Hauptstadt Buenos Aires, in der Eva Perrón 1976 beigesetzt wurde. Isabel Perón, die dritte Frau des Staatspräsidenten, ließ den Leichnam zurück nach Argentinien bringen, nachdem man sie in Mailand heimlich unter dem Namen Maria Maggi de Magistris beerdigt hatte. Bis heute pilgern übrigens noch viele Menschen an den Ort ihrer letzten Ruhestätte.

Evita. Das war wirklich ein emotionaler Film. Wer erinnert sich nicht an die Szene, in der Madonna alias Evita auf dem Balkon steht, die Menschenmassen vor sich und dann zu singen beginnt:

It won’t be easy, you’ll think it strange
When I try to explain how I feel
That I still need your love after all that I’ve done
You won’t believe me
All you will see is a girl you once knew
Although she’s dressed up to the nines
At sixes and sevens with you

I had to let it happen, I had to change
Couldn’t stay all my life down at heel
Looking out of the window, staying out of the sun
So I chose freedom
Running around trying everything new
But nothing impressed me at all
I never expected it to

Don’t cry for me Argentina
The truth is I never left you
All through my wild days
My mad existence
I kept my promise
Don’t keep your distance

And as for fortune, and as for fame
I never invited them in
Though it seemed to the world they were all I desired
They are illusions
They’re not the solutions they promised to be
The answer was here all the time
I love you and hope you love me

Don’t cry for me Argentina

Don’t cry for me Argentina
The truth is I never left you
All through my wild days
My mad existence
I kept my promise
Don’t keep your distance

Have I said too much?
There’s nothing more I can think of to say to you
But all you have to do is look at me to know that
Every word is true!

Wirklich fantastisch! Das Volk beginnt nach dieser ergreifenden Rede zu jubeln und der Filmzuschauer sitzt mit einem Kloß im Hals und der Hand auf dem Herzen vor dem Fernseher. Wir möchten das Land, welches Evita einst so sehr von sich begeisterte, jetzt kennenlernen. Wir beginnen in der Innenstadt, im sogenannten „microcentro“ der Stadt, das sich nördlich der Avenida de Mayo und östlich der Avenida 9 de Julio befindet. Hier finden sich unwahrscheinlich viele europäische Gebäude aus dem 19 Jahrhundert, was uns erstaunt, haben wir doch mit einem lateinamerikanischen Baustil gerechnet. Wir laufen vor an die angeblich breiteste Straße der Welt, die Avenida 9 de Julio, und als die Ampel grün wird müssen wir rennen, damit wir es überhaupt schaffen, die Straße bei Grün zu überqueren. Hier bestaunen wir den berühmten Obelisk, der mitten auf der Straße steht und scheinbar auf die Stadt hinunterschaut. Die Hektik auf den Straßen ist ansteckend und so beschließen wir uns einen ruhigeren Ort zu suchen. Wir nehmen ein Taxi und fahren in das Hafenviertel La Boca. Hier soll der Tango entstanden sein und so wollen wir uns diesen teil Buenos Aires nicht entgehen lassen. Überall stehen bunte Häuser, die damals von den bettelarmen Menschen dieses Viertels aus dem Blech von alten Schiffswracks errichtet und dann mit buntem Schiffslack angestrichen wurden. Wir setzen uns in ein Straßencafé und beobachten eine öffentliche Tangoshow auf der Straße. Einfach fantastisch, diese Leidenschaft und der Ausdruck! „Wie gerne würde ich so tanzen können!“, seufzt eine junge Frau am Nebentisch und ich kann ihr nur zustimmen. Wir werfen einen kurzen Blick auf die Uhr und stellen traurig fest, dass es mal wieder zeit ist. Wir trinken aus, bezahlen und kehren zurück. Buenos Aires – diese Reise war wirklich toll!

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