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Copyright by Birgith/Pixelio

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Nach unseren schönen Asienreisen nach Thailand, Vietnam, Tokio und in die Mongolei geht es heute nach Singapur, einen verhältnismäßig kleinen Inselstaat in Südostasien. Die Bevölkerung dieses dicht besiedelten und wohlhabenden Landes setzt sich aus 77 Prozent Chinesen, 14 Prozent Malaien und knapp 8 Prozent Indern zusammen. Zudem hat Singapur vier Amtssprachen: Malaiisch, Chinesisch und Tamilisch sind die Nationalsprachen, Englisch die Verkehrs-, Handels- und Verwaltungssprache der Republik. Die Nationalhymne des Landes wurde in Malaiisch geschrieben, aber selbstverständlich auch in die anderen drei Amtssprachen übersetzt. Die Hymne wurde Mitte des 20. Jahrhunderts von Encik Zubir Said komponiert und ist seit der Unabhängigkeit des Landes 1965 die offizielle Hymne Singapur.

Und hier ist die Nationalhymne Singapurs:

Mari kita rakyat Singapura
(Wir, das Volk von Singapur)
Sama-sama menuju bahagia
(marschieren gemeinsam zum Glück)
Cita-cita kita yang mulia
(Unser edles Bestreben ist es)
Berjaya Singapura
(Singapur zum Erfolg zu führen)

Marilah kita bersatu
(Lasst uns vereinen)
Dengan semangat yang baru
(in einem neuen Geist)
Semua kita berseru
(Zusammen verkünden wir:)
Majulah Singapura
(Vorwärts Singapur)
Majulah Singapura
(Vorwärts Singapur)

Nachdem wir jetzt vorbereitet sind und viel über Singapur gelernt haben, möchten wir auch etwas sehen. Also begeben wir uns mitten in die Großstadt hinein, in der Buddhisten, Indus, Moslems und Christen friedlich nebeneinander leben. Wir beginnen im berühmten China Town, das im 19. Jahrhundert zur neuen Heimat vieler chinesischer Einwanderer wurde. In den Straßen prägen die sogenannten Shophouses das Bild. Es sind hübsche Häuser, die im Erdgeschoss einen kleinen Laden beherbergen, und deren Besitzer in den Stockwerken darüber wohnen. Von hier aus geht es weiter ins „Kleine Indien“, also den Stadtteil Little India. Da wir leichten Hunger haben, kaufen wir uns ein stark nach Curry riechendes indisches Essen, das wir auf einem Bananenblatt serviert bekommen. Wir essen es ganz nach indischer Tradition mit der rechten hand ohne Besteck und sind überrascht, wie gut dieses Reisgericht schmeckt! Jetzt wollen wir noch schnell zum Sri Veeramakaliamman Tempel, bevor wir wieder zurück in unseren Alltag gerufen werden. Der Tempel ist er Göttin Kali geweiht, die auf dem Altar als Statue neben ihren Söhnen Ganesch und Murogan bewundert werden kann. Wir kennen die Göttin Kali noch aus dem Indiana Jones Film „Der Tempel des Todes“ und uns läuft ein eiskalter Schauer über den Rücken. Aber Kali ist nicht nur Göttin des Todes, sie ist auch Mutter und Spenderin neuen Lebens. Nun müssen wir uns aber verabschieden, ehrenwerte, vielarmige Kali. Danke, dass wir Deinen Tempel besuchen durften!

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