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Vietnam wir kommen!

Copyright by Ulla/pixelio

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Heute reisen wir in die ehemalige Hauptstadt der Republik Vietnam, nach Ho-Chi-Minh. Bis 1975 hieß die Metropole noch Saigon. Sie ist die größte Stadt des Landes und ist fast zweieinhalb Mal so groß wie Berlin. In Ho-Chi-Minh leben zudem fast doppelte so viele Menschen, wie in unserer deutschen Hauptstadt. Mehr als sechs Millionen Menschen sind in dieser riesigen Stadt zu Hause.

Wir lassen uns von einem Cyclo, das sind die vietnamesischen Rikschas, in die Innenstadt fahren. Die Hitze und Lautstärke dröhnt in unseren Ohren, Autos, Mopeds, Busse und andere Cyclos drängen sich um uns herum und machen uns ganz schwindelig. Ehe wir uns versehen sind wir aber schon auf der Flanierstraße Duong Dong Khoi und kurz danach stehen wir schon vor der Notre Dame Kathedrale Vietnams. Im Jahre 1877 wurde mit ihrem Bau begonnen und es brauchte sechs Jahre bis zu ihrer Vollendung. Ihre Erbauer waren Franzosen. Beim Betrachten der Kathedrale sind wir ziemlich enttäuscht, hat sie doch so weit gar nichts mit ihrer Namensvetterin in Paris zu tun. Sie ist wesentlich kleiner und aus roten Backsteinen. Auf dem Platz davor steht eine Statue der Jungfrau Maria.

Wir entscheiden uns noch bei einer kleinen Garküche vorbeizuschauen und etwas typisch Vietnamesisches zu probieren. Wir bestellen uns „Pho“, die typisch vietnamesische Nudelsuppe. Diese kann mit Ga (Hühnchen) oder Bo (Rindfleisch) bestellt werden und schmeckt einfach köstlich. Die Nudeln, Gemüse- und Fleischstücke essen wir, wie die Einheimischen auch, mit Stäbchen und löffeln danach die Suppe mit einem Löffel aus. Besonders die frischen Kräuter in der Suppe machen diese kleine Mahlzeit zu etwas besonderen. Das war es aber auch schon wieder für heute und mit einer warmen Suppe im Bauch kehren wir zurück in die Realität zu unserem PC.

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