Ein Blick auf den zweitgrößten Monolithen der Erde
Sep 13th, 2008 by Katharina
Wir befinden uns in der Mitte Australiens an einen ganz besonderen Ort: am Uluru. Der rote Riese leuchtet in der Sonne vor uns und raubt uns die Sprache. Für die Aborigines ist dieser Berg aus Sandstein ein heiliger Ort. Der erste Europäer, der den Uluru 1873 entdeckte hieß William Gosse und benannte ihn nach dem damaligen Premierminister Südaustraliens: „Ayers Rock“.
Der Uluru oder Ayers Rock ist vor ca. 800 Mio. Jahren entstanden und ist etwa 3 Kilometer lang und gut 2 Kilometer breit. Die Ureinwohner glauben daran, dass der wunderschöne, riesige Monolith von der Regenbogenschlange bewohnt wird, einem Traumzeitwesen, das einst die Welt erschuf. Daher ist der Uluru heilige Erde und darf nach dem Glauben der Aborigines nicht betreten werden. Touristen, die den Ayers Rock dennoch besteigen wollen, halten die Ureinwohner nicht auf, aber natürlich sehen sie es nicht gerne, wenn Fremde über ihren heiligen Flecken Erde trampeln. Wir respektieren ihren Glauben und belassen es dabei, den wunderschönen Felsen und Oase inmitten der Wüste von unten zu bewundern. Wir beginnen den dreistündigen Rundgang um den Ayers Rock herum. Wir sehen Wasserstellen, beobachten interessiert die verschiedenen Formen und Oberflächenstrukturen des Gesteins und kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus als wir eine Höhle mit Felsmalereien entdecken. Ein wirkliches Erlebnis!
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