Auf dem Felsen der Akropolis
Sep 3rd, 2008 by Katharina
Athen. Wir befinden uns auf dem flachen, 156 Meter hohen Felsen in der Akropolis von Athen. Sie ist seit 1986 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Zwischen 467 und 406 vor Christus lies Perikles die Akropolis auf dem Heiligen Felsen über der Stadt errichten, nachdem die alte Befestigungsanlage im gerade beendeten Krieg gegen die Perser vollständig zerstört wurde.
Wir widmen uns dem zentralen Gebäude der Akropolis und laufen direkt auf den Parthenon zu. Dieser beeindruckende Tempel wurde zu Ehren Pallas Athene gebaut, der Schutzgöttin und Namensgeberin der Stadt Athen. Es ist ein Prachtvolles Bauwerk, das trotz seines Alters in einem erstaunlich guten Zustand ist. Wir stehen auf einer der Stufen vor dem Tempel und schauen ehrfürchtig hinauf. Ein deutschsprechender Reiseführer erzählt uns, dass der Parthenon im 6. Jahrhundert nach Christus in eine christliche Kirche verwandelt wurde und später sogar eine Moschee daraus wurde. Im Jahre 1687 wurde der Tempel stark beschädigt, eine Explosion während der venezianischen Beschießung richtete große Schäden an. Die Türken hatten den Parthenon als Pulverlager genutzt und dieses gerat in Brand und explodierte. Fasziniert lauschen wir dem Reiseleiter und stellen uns vor, wie es wäre, wenn die Steine des Tempels plötzlich sprechen könnten. Was würden sie uns nur alles erzählen nach dieser langen Zeit! Wir blicken wieder hinüber zu der Touristengruppe, die dem Reiseführer gerade zu einem anderen Bauwerk der Akropolis folgt. Für uns ist die Besichtung heute zu Ende und wir kehren zurück an unseren Computer.
[...] > Ja, weil z.B. die Nazisachen in den USA legal sind und ich ohne Probleme virtuell in die USA reisen kann um mir das anzuschauen. Außerdem liegt es im Ermessen der Eltern wie sie es daheim mit dem [...]
Also, die Akropolis ist wirklich beeindruckend, war 2009 schon mal dort.
Dieses Jahr 2011 wird es leider etwas sparsamer, es geht mit günstigen DB Bahntickets (zum Glück rechtzeitig reserviert und gekauft) an die Nordsee.