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Hüt gots no Züri!

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Ihr versteht die Überschrift nicht? Ja, sagt mal, könnt ihr denn kein „Schwizerdütsch“, kein Schweizerdeutsch? Dabei wollt ich Euch nur sagen: heute geht’s nach Zürich (franz./engl.: Zurich, ital.: Zurigo, rätorom.: Turitg, zürichdeutsch: Züri)! Richtig, wir machen uns jetzt auf den Weg in die größte Stadt der „Schwyz“ - der Schweiz! Zürich ist nicht, wie häufig angenommen, die Hauptstadt der Schweiz (das ist Bern), aber immerhin ist sie ist das bedeutendste wirtschaftliche und gesellschaftliche Zentrum des Landes. Hier ist zum Beispiel auch der Hauptsitz der Schweizer Grossbank UBS, die erst vor Kurzem wegen ihren riskanten ARS-Geschäfte (ARS = Auction-Rate Securities) im Visier der New Yorker Staatsanwaltschaft war und sich mit dem Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo letztendlich auf einen Rückkauf der ARS-Anleihen ihrer Kunden im Wert von mehreren Milliarden Dollar geeinigt hatte.

Die Sonne scheint und wir stehen am Ufer des Züricher Sees. Wir sehen einen Tretbootverleih und sind uns schnell einig, dass wir eine kleine Tretbootrunde wagen möchten. Kurz darauf befinden wir uns an Bord des kleinen Bootchens und singen gemeinsam aus vollem Halse ein altes Kinderlied:

Jetzt fahr’n wir über’n See, über’n See,
jetzt fahr’n wir über’n [------].
Jetzt fahr’n wir über’n See, über’n See,
jetzt fahr’n wir über’n See.

Mit einer hölzern’ Wurzel,
Wurzel, Wurzel, Wurzel,
mit einer hölzern’ Wurzel,
kein Ruder war nicht [------].
Mit einer hölzern’ Wurzel,
Wurzel, Wurzel, Wurzel,
mit einer hölzern’ Wurzel,
kein Ruder war nicht dran.

Und als wir drüber war’n, drüber war’n,
und als wir drüber [------].
Und als wir drüber war’n, drüber war’n,
und als wir drüber war’n.

Da sangen alle Vöglein,
Vöglein, Vöglein, Vöglein,
da sangen alle Vöglein,
der helle Tag brach [------].
Da sangen alle Vöglein,
Vöglein, Vöglein, Vöglein,
da sangen alle Vöglein,
der helle Tag brach an.

Als wir das Boot wieder abgeben, fragt uns der Bootsvermieter grinsend: „Goats Euch guoat?”. Lachend antworten wir: „Uns geht es hervorragend, danke für die Nachfrage!“, und dann steuern wir die Innenstadt Zürichs an. Richard Wagner soll bei einem Aufenthalt in Zürich gesagt haben: „Wenn Du dich einmal zur Ruhe setzest, so solltest Du so gescheit sein, es hier zu tun!“ Die Stadt muss ihn also wirklich beeindruckt haben. Das macht uns noch neugieriger und so starten wir einen kleinen Sparziergang in der Altstadt. Wir beginnen in der Bahnhofstraße, die mit zweihundert Linden bepflanzt ist und neben unzähligen Geschäften auch wunderschöne Häuser vorweisen kann, die alle exakt 18 Meter hoch sind. Wir kommen zum Paradeplatz, dem Bankenviertel. Und natürlich finden wir hier auch das Gebäude der UBS. Ihre drei roten Lettern leuchten vom Dach hinunter. Plötzlich bleibt unser Blick an dem dunkelroten Laden mit den goldenen Buchstaben „Confiserie Sprüngli“ hängen. Schokolade! Wir lieben Schokolade und so schnell wir können laufen wir in das Schokoladengeschäft hinein. Wir gönnen uns eine Herzschachtel Pralinen, die wir natürlich mit Schweizer Franken bezahlen und schieben uns auf der Stelle eine der köstlichen Schokopralinen in den Mund. Hmmmm…. was ein Genuss! Die Schweiz ist nicht umsonst so berühmt für ihre Schokolade!

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